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So wirst du reich

Das DIW weiss das:

Alt, männlich, westdeutsch

Die Studie enthält aber auch einige interessante Zahlen und Fakten über die Eigenschaften von Millionären, die bisher kaum bekannt waren. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Reichtum in Deutschland ist überwiegend alt und männlich. Nur 31 Prozent der Millionäre sind Frauen. Acht von zehn sind über 50 Jahre alt.
  • Die Mehrheit der Millionäre wohnt in Westdeutschland. Nur sechs Prozent kommen aus den neuen Bundesländern.
  • Millionäre arbeiten deutlich mehr als der Normalbürger. Ihre Wochenarbeitszeit beträgt durchschnittlich 47 Stunden pro Woche — das sind etwa zehn Stunden mehr als bei den Erwerbstätigen in den drei unteren Vermögenssegmenten.
  • Die Mehrheit der Millionäre geht einem Beruf nach. 73 Prozent arbeiten als Selbstständige, die meisten davon leiten ein Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern
  • Sie verdienen mit mehr als 7.600 Euro netto im Monat mehr als dreimal so viel wie der Durchschnitt.

Unterschiede bei Vermögensanlage

Die Studienautoren weisen zudem darauf hin, dass Millionäre ihr Vermögen anders anlegen, als der Rest der Bevölkerung. Den größten Teil stecken sie demnach in Firmenanteile: Das Betriebsvermögen macht rund 40 Prozent ihres Bruttovermögens aus (rund 1,26 Millionen Euro). Daneben dominieren sonstigen Immobilien (etwa 792.000 Euro) und selbstgenutztes Wohneigentum (rund 575.000 Euro).

Die Forscher deuten das als Beleg, dass die Superreichen vor allem Anlageformen wählen, die auf die Generierung von Erträgen setzten, beispielsweise Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Geldvermögen spiele hingegen eine untergeordnete Rolle.

https://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/arm-und-reich/hohe-vermoegen-reiche-besitzen-mehr-als-gedacht-16862075.html

Interessant finde ich das auch deswegen, weil ich vor Jahren im TV mal eine Doku gesehen habe, bei der man versucht hat herauszufinden, wie man reich wird:
Fazit:
– Nur in dem man für sich selbst arbeitet (also Selbständig) statt angestellt.
– Keinen „Bausparer“ (usw) als Geldanlage nutzt

Gut, Fliesenleger sind auch selbstständig, es ist also schon ein bisschen komplizierter.

In das gleiche Horn bläst im übrigen ja auch das Buch „Rich Dad, Poor Dad“. Man muss es eigentlich nicht lesen… es ist ein sehr lang gezogener Roman der am Ende auch nicht mehr aussagt als:
Aktiv sein Geld und Leben managen statt für andere arbeiten und auf das nächste Gehalt zu warten.